Content First: Bedeutung und Praxis

Das Jahr 2017 neigt sich langsam dem Ende. Auch dieses Jahr war nicht ohne was die Neuerungen im Bereich Internet betrifft. Eine große Erkenntnis der letzten Jahre welche auch in diesem Jahr weiter gefestigt wurde ist der „Content First“ – Ansatz.

„Content First“ steht in engem Zusammenhang mit „Mobile First“.

Jetzt nochmal langsam

Ja, okay ich hole etwas weiter aus. Wie bereits im Beitrag „Warum User Experience wichtig ist für Ihre Website“ erwähnt nimmt die Anzahl der mobilen Internetnutzer weiter zu. Dementsprechend greift der „Mobile First“ Ansatz das Design einer Website für mobile Endgeräte auf. Hier liegt die Tücke allerdings in der Vielfalt. Ein Design zu erstellen, welches auf einem iPad Pro Tablet genau so gut aussieht wie auf einem günstigen Thl T6C Smartphone ist zum einen eine immense Herausforderung an Gestalter und Programmierer und zum anderen auch verbrannte Lebenszeit.
Denn wie auch schon im oben erwähnten Beitrag geschrieben, ist Schönheit nicht alles.

Nicht hinter der Optik verstecken

Content First auf allen Geräten

Ob wir jetzt speziell gestaltete Bilder in einer bestimmten Auflösung oder Farbe verwenden oder nicht, führt unseren Kunden nicht dahin wo er hin will. Er will ja Informationen. Er will etwas von uns wissen. Er will wissen was wir machen, was das kostet und wen er danach fragen kann. Er will nachschauen ob wir günstiger sind als die Konkurrenz oder er will etwas Neues lernen. Das Ganze möchte er dann tun wenn er es will. Wenn er in einem Café sitzt auf seinem Smartphone. Eventuell im Urlaub auf der Sonnenliege mit seinem Tablet oder auf dem Browser seines Autoradios weil er schnell zu uns will. An dieser Stelle ist ihm (fast) egal wie es aussieht.

Content First für First Place

Der Weg führt also dahin, dass es wieder Zeit ist sich mehr Gedanken um Inhalte zu machen. Und zwar um Inhalte die gebraucht werden. Es geht also nicht nur darum möglichst viel Text zu produzieren. Sondern vielmehr darum Inhalte zu haben, die etwas transportieren, die hilfreich und Interessant sind. Unser aller Suchmaschine Google honoriert hochwertige Inhalte mittlerweile. Und zwar in der Form, dass Websites mit entsprechend guten Inhalten im Ranking der Suchmaschine weiter oben erscheinen als Websites ohne oder mit schlechten Inhalten. Ähnlich verfährt Google  in Zukunft mit Seiten die nicht für mobile Geräte optimiert sind. Zumindest wenn man von einem mobilen Gerät aus sucht. 

Arbeit die sich lohnt

Das alles ist verhältnismässig einfach erklärt und auch zu verstehen. Interessanter wird es jetzt in der Praxis. Denn nun muss eine Content-Strategie her. Eine Strategie wie wir die Inhalte schaffen können die wir haben wollen. Die Inhalte die unseren Kunden nutzen und sie zu uns holen.
Dafür gehen wir etwas wissenschaftlicher an die ganze Sache. Es wird analysiert welche Inhalte wir brauchen. Haben wir schon welche, die wir gut weiterverwenden können? Haben wir nicht? Okay dann erstellen wir welche. Der Kunde ist König. Und dementsprechend bekommt er bei uns das was will. Guten Content, denn Content is King, wie Bill Gates schon 1996 wusste. Soviel ist klar.

Begriffserklärung im Glossar auf Onlinemarketing.de

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